Michael Kiedaisch

Vibraphon und Perkussion

 

Michael Kiedaisch, Musiker und Komponist im Spannungsfeld zwischen Neuer Musik, improvisierter Musik und Jazz. Insbesondere die Zusammenarbeit mit komponierenden Improvisatoren, improvisierenden Komponisten (Mike Svoboda, Stefano Scodanibbio, Michael Riessler, Scott Roller etc.) spiegelt dies wider. Als Komponist und/oder als Interpret beteiligt an zahlreichen Bühnen- und Hörspielproduktionen, z.B. mit dem Ballett Nürnberg („Percussiv“, „Hamlet ruft“), am Forum Theater Stuttgart („Traumlied“, „Die Glut“), bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall („Don Carlos“). Einige eigene Projekte (z.B.„Trieau“,„Schubertiade“), diverse Projekte mit Mike Svoboda, die Arbeit mit verschiedenen Ensembles (z.B. >gelberklang<), Studioarbeit, Workshops (z.B. mit Open_Music) und Lehrtätigkeiten an der Musikhochschule Stuttgart und der Uni Witten/Herdecke ergänzen sein Arbeitsfeld.  

 

 

Projekte initiiert von  Michael Kiedaisch

Kiedaisch - Kleindienst Quartett

 

R E F L E C T I O N S

 

08. November 2019 

 

Vibraphon und klassische Gitarre prägen den Sound dieses Jazzquartetts. Michael Kiedaisch und Peter Kleindienst heben mit ihren Stücken, in denen der Raum für Improvisation auf immer wieder neue Weise ausgelotet wird, insbesondere den kammermusikalischen Aspekt ihrer Instrumente hervor.

Mit Florian Döling und Frederik Heisler steht ihnen eine versierte Rhythmusgruppe zur Seite, die es versteht, sensibel auf Zerbrechliches zu reagieren, um dann die Solisten mit dem richtigen Drive auf ihren improvisatorischen Exkursionen zu begleiten.

 

Michael Kiedaisch - Vibraphon  

Peter Kleindienst - Gitarre  

Florian Döling - Kontrabass  

Frederik Heisler - Perkussion

 

MIMANÉE

25. November 2018  

Das seit vielen Jahren existierende Duo "mallets and reeds" von Michael Kiedaisch und Matthias Stich hat sich mit der jungen Sängerin Neele Pfleiderer zum Trio MIMANÉE formiert.

Durch die ungewöhnliche, vermutlich sogar einzigartige, Besetzung mit Stimme, Marimba und Saxophon, bzw. Bassklarinette, entsteht ein völlig eigener Sound.
Vor allem der warme, an das afrikanische Schlaginstrument Ballaphon erinnernde Klang des Marimbaphons, prägt den Charakter dieses neuen Trios.

MIMANÉE verschmilzt in seinen eigenen Kompositionen, zeitgenössischen Jazz mit verschiedensten Einflüssen dieser Welt. Die weiche und lyrische Stimme der
Vokalistin Neele Pfleiderer steht dabei stets im Mittelpunkt des Geschehens.
Eingebettet in ausgiebige Improvisationen, entwickelt jedes Stück seinen eigenen, ganz besonderen Charme.

 

Neele Pfleiderer - Stimme
Michael Kiedaisch - Marimbaphon
Matthias Stich - Bassklarinette, Alt- und Sopransaxophon

Gartenkonzert 2  Golden scheint die Abendsonne  

25. August 2018

So wie sich Sonnenstrahlen in den Klangstäben des Vibraphons brechen  und mitunter bizarre Spiegelungen hervorbringen, werden die vier Musiker mit ihren Instrumenten Klangwellen erzeugen, die im offenen Raum Jazz und Jazzverwandtes anklingen und verhallen lassen.

Der Sound einer geriebenen Gurke, serviert in einer Kürbisschale, gewürzt mit Bass-silikum unter   Gi-rlanden-tarren trifft auf das Zirpen und Zwitschern von „Naturtalenten“.

 

Michael Kiedaisch  -Vibraphon /Peter Kleindienst - Gitarre /Florian Döling - Kontrabass /   Daniel Pellegrini - Perkussion

 

Im Garten von:

Familie Dingler 

Obere Schneeburgstraße 25  

79111 Freiburg

 

Mallets and reeds

22. April 2018  

Matthias Stich - Saxophone, Bassklarinette        

Michael Kiedaisch - Vibraphon     

Florian Döling - Kontrabass 

Matthias Daneck - Schlagzeug

 

“Lichtgestalten der Freiburger Jazzszene” (Badische Zeitung)

"Kammermusik-Jazz par exellence. 

Ein erfrischender Kontrapunkt zum zeitgeistigen Kultur-Autismus" (Jazzthing)

 

Der Vibraphonist Michael Kiedaisch (mallets, engl.= Schlägel) und der Saxophonist und Bassklarinettist Matthias Stich (reeds, engl. = Blättchen) begannen ihre Zusammenarbeit im Duo.

Die klanglich reizvolle und seltene Besetzung Vibraphon / Saxophon bzw. Bassklarinette, verlangt spieltechnisch höchstes Niveau und Flexibilität. Ausgehend von dieser Herausforderung komponierten oder arrangierten beide Musiker dafür passende Stücke, ausnahmslos Eigenkompositionen. Später wurde das Duo mit Kontrabass (Florian Döling) und Schlagzeug (Matthias Daneck) zum Quartett und damit um weitere Spielvarianten erweitert. 

So entstand ein kammermusikalisch geprägtes Programm, wechselweise Duo- und Quartettstücke, basierend auf farbenreicher Harmonik, versehen mit lyrischen Melodien, durchpulst von lebendiger Rhythmik und ausgearbeitet mit ideenreichen Improvisationen. 

 

M i m a n é e  

 03 September 2017 

Kapelle Peter und Paul St. Georgen

 

präsentiert sich am 03.09.2017 zum ersten Mal in Freiburg und lädt alle ein, die Lust auf eine Musik haben, welche versucht, mit zeitgenössischen Jazz aller Art verschiedene Klänge der Welt zu verschmelzen.

Die weiche und warme Stimme der Vokalistin steht dabei im Mittelpunkt des Geschehens.

Ausgiebige instrumentale Improvisationen haben aber selbstverständlich ebenfalls ihren gebührenden Platz. 

„Mallets and reeds“, das seit vielen Jahren existierende Duo von Matthias Stich und Michael Kiedaisch, hat sich mit der jungen Sängerin Neele Pfleiderer in dieser ungewöhnlichen, einzigartigen Besetzung zusammen getan und spielt nahezu ausschließlich Eigenkompositionen.

 

Neele Pfleiderer - Stimme

Matthias Stich - Bassklarinette, Alt- und Sopransaxophon

Michael Kiedaisch - Marimbaphon

 

Foto: Ellen Schmauss

 

Miniaturen durch die Musikgeschichte

13. August 2017  

Kapelle Peter und Paul St. Georgen

 

Neben den großen Formen unserer Musikgeschichte, den Opern, Symphonien, Oratorien, Messen, Instrumentalkonzerten etc. liebten Komponisten schon immer die kleinformatigen Werke, die oft in ihrer Essenz schon alles enthalten, was in den Großformen ausgebreitet ist. Von den Fantasien eines Sweelincks, den einsätzigen Sonaten eines Domenico Scarlatti bis zu den Präludien und Fugen Bachs, über die Fantasien Schumanns, den Préludes Debussys bis zu den Aphorismen Schönbergs, Boulez’ oder Stockhausens Tierkreismelodien und den Children Songs Chick Coreas wird von Doesjka van der Linden und Michael Kiedaisch ein weiter Bogen gespannt, verwoben durch farbenreiche Improvisationen.

 

Doesjka van der Linden – Harfe

Michael Kiedaisch – Vibraphon

 

C y m b a l s t r i n g s - Trio -Ginko mit schlagfertige Gästen

03. Juli 2016

Groovende - treibende - zischende Becken - im Spiel mit einem Schubertwalzer, einem Chorsatz von Monteverdi oder Henry Purcell, einer Arie aus der Matthäuspas-sion von J.S. Bach - Kom-positionen werden zu ei-nem musikalischen Ge-brauchsgegenstand.
J.S. Bach bezeichnete einmal Komposition als „festgehaltene Improvisation“. Durch die Rücköffnung zur Improvisation, dem lebendigen Umgang mit Kompo-sitionen, lassen sich diese neu hören und entdecken.
Dazu kurze Presseauszüge:
... Die Ginkgoköpfe treiben feine Nägel in altes Holz und verstehen es,
den Tendenzen des vorge-fundenen Materials behut-sam zu folgen, es hingebungsvoll auszuloten.

Mit Respekt und Hu-mor macht sich das Trio Ginkgo eigene, spontane und ungemein kreative Gedanken zu Kompositi-onen alter Meister.


R. Kilchling - drums 

M. Kiedaisch - Perkussion 

R. Kuijpers - Perkussion

D. Schroeder - Cymbals 

F. Borel - Geige

P. Jüdt - Bratsche

W. Fernow – Kontrabass

Paraphrase

08. Mai 2016 

Das umfangreiche Liedgut des Weltbürgers  Hanns Eisler,  dessen kompositorische Bandbreite von der Zwölftonmusik  A. Schoenbergs über  Agitationsmärsche bis hin zu Brecht´scher Theatermusik und jazzig inspirierten Songs reichte, bietet bis in die heutige Zeit hinein eine Fülle  von Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Thema Menschlichkeit.

Die 5 ausgewählten „Lieder aus dem Exil“ mit Texten von Bertold Brecht, Peter Altenberg und Hanns Eisler beleuchten aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus die Situation eines dem  Zweiten  Weltkrieg nach Amerika  Entflohenen. Mit feinem Gespür für Hanns Eislers eigenwillige Zwischentöne und seine gewollt enge  Verbundenheit  von  Text  und  Musik  spannt   PARAPHRASE  einen weiten improvisatorischen  Bogen,  der  zum  Nachdenken anregt und dabei eines schelmischen „Eisler´schen Augenzwinkerns“ nicht entbehrt.

Mit der freien Bearbeitung verschiedenster  Folksongs  wagen sich die vier Musiker auf ein spannendes Terrain: Farbenreich  arrangierte,  aus  aller  Welt  zusammengetragene  Volkslieder werden von unterschiedlichsten  Improvisationen umrahmt.  Jazzige Passagen  wechseln sich ab  mit  freien Klangmustern,  rhythmische  Raffinessen und vokale Sprachakrobatik schaffen spannungsgeladene Charakterstücke voller Poesie.

Neben diesen beiden  Schwerpunktthemen beschäftigt sich  PARAPHRASE auch mit der Vertonung französischer und englischer Lyrik. Avantgardistische Klänge treffen auf arrangierten Modern Jazz, sprachliche Spannungsbögen werden improvisatorisch paraphrasiert und mit großem Einfühlungsvermögen in interessante und mitreißende Musiksprache umgesetzt. 

 

Viola de Galgóczy -  Stimme

Wolfgang Fernow – Kontrabass

Frank Bockius – Schlagzeug

Michael Kiedaisch – Vibraphon

 

t h e   n e w   r o s e

 

15. November 2015

 

Hat es die Musik ins 21. Jahrhunderts geschafft oder ist sie in den Wirren des Internets stecken geblieben?

 

Wo Musikwissenschaftler noch grübeln, hat das Trio um den Gitarristen Peter Kleindienst bereits mit der Feldarbeit begonnen. Musikalisch liegt den drei Musikern alles zu Füßen, aber welches Feld lohnt sich, beackert zu werden? Ein bisschen Thelonius Monk hat man über die Jahrhundertwende hinübergetragen, ansonsten versucht man sich an Kompositionen von Peter Kleindienst, in denen der Raum für Improvisation auf immer wieder neue Weise ausgelotet wird.

Felix Borel sorgt für den Anstrich und Michael Kiedaisch wird das Ganze in der Balance halten. Eine Rose in musikalisch unbekannter Farbe, die man so vorerst nur am Schönberg googeln kann.

 

Felix Borel - Violine  

Michael Kiedaisch - Vibraphon, Perkussion  

Peter Kleindienst  - Gitarren

 

M a   C o  B a

 

18. Oktober 2015

 

Die äußerst seltene Kombination von Marimba, Congas und Bass als Trio widmet sich hier neben eigenen Stücken die speziell für dieses Trio konzipiert wurden auch einer anderen ergiebigen musikalischen Inspirationsquelle, der Musik der Beatles.

Originell bearbeitet erklingen einige ihrer Perlen hier in ungewöhnlichem Gewand.   Michael Kiedaisch stellt dabei das Marimbaphon in den Mittelpunkt. Zusammen mit dem energie-geladenen Spiel von Ro Kuijpers und den unverwechselbaren Zutaten aus den  Tiefen von Wolfgang Fernows Kontrabass ergibt sich eine Mischung, in der sich virtuose rhythmische Variationen über      graden und krummen Metren mit farbenreichen Themen und Improvisationen begegnen.

 

Michael Kiedaisch -  Marimba  

Ro Kuijpers -  Congas, Percussion 

Wolfgang Fernow  - Kontrabass