Wolfgang Fernow 

Kontrabass

 

 

Wolfgang Fernow - Kontrabass, studierte bei Wolfgang Stert an der Musikhochschule Freiburg und Fernando Grillo, Academia di Musica in Perugia. Er schrieb und improvisierte Musik für die Filme Die lange Hoffnung, Lothar Quinte und für die polnische Theatergruppe Osmego Dnia. Er spielt in klassischen Orchestern, improvisiert zusammen mit Mike Schweizer und Mathias Stich (Saxophon) zu Stummfilmen, Tanz und literarischen Projekten und trat in mehreren Jazz- und Ethno-Formationen u.a. mit whisper hot, Two Duos, Uhuru's Afro Music, Muneer Abdul Fatah und als Gast mit dem Yehudi Menuhin Trio auf. In all seinen musikalischen Aktivitäten sucht er immer wieder das Spannungsfeld "instant composing" zwischen Kompositon und Improvisation. Zahlreiche CDs verschiedener Stilrichtungen.

Projekte initiiert von Wolfgang Fernow

Gartenkonzert 2                                               Sprachverwirrung im Gebüsch

 17. August 2019  

Krabbeln werden Wolfgang Fernow und Tilman Günter wohl nicht, aber auf ihren Instrumenten zu den Worteskapaden von Ueli Jäggi, der live am Tatort die Spur im Garten verfolgen wird, summen und brummen. So, wie man nie weiß, welches Insekt sich hinter welchem Busch versteckt, weiß man auch nicht, welche Texte hier auf welche Töne treffen werden. Die Improvisation ist hierbei der Kitt, der Sprache und Musik zusammenhält.  

 

Ueli Jäggi - Stimme / Tilman Günter - Piano /

Wolfgang Fernow - Kontrabass

 

 

Im Garten von:

Heike und Teresa Peil

Elsa Brändström Straße 31, 79111 Freiburg

 

Gartenkonzert 1  Der Mond ist aufgegangen  

Samstag 11. August 2018  

Der Mond wird schon seit Menschengedenken besungen und zieht auch die Jazzmusiker in seinen leuchtenden Bann. Der Moontrane, so Woody Shaw, oder die Moonrays laut Horace Silver scheinen mitunter blue, Richard Rodgers und Morgan Lewis fragt sich How High The Moon steht. Die entsprechende Serenade werden die vier Musiker mit auf- und absteigenden Linien und zusätzlichen Sternchen der Jazzgeschichte versehen, so dass sich die Zuhörer auf ihren Bierbänken entspannt zurücklehnen können.

 

Stefan Nommensen - Trompete / Peter Kleindienst - Gitarre / Wolfgang Fernow - Kontrabass / Ro Kuijpers  - Perkussion

 

Im Garten des Hauses:

Elsa-Brändström-Straße 31

79111 Freiburg (Heike  und Teresa Peil)

 

Toutes ufos alias Two Duos  

15. Oktober 2017

Mit Spannung und großer Vorfreude schauen vier Musiker, ehemals Two Duos, ihrem Schönbergtreffen entgegen. 

Erinnerung an die Zeit zwischen 1985 und 95 mit Hilfe der Presse.

„Auf der Bühne zwei Duos, die ihre vertrauten Dialoge immer wieder zu einem angeregten Gespräch zu viert erweitern, gemeinsam das Vokabular, die Grammatik … der Jazzstandards und Eigenkompositionen erforschen. (Bad. Zeitung)"

"Eine gekonnte Mischung aus Blues, Ballade, altem Bebop und heutigem Jazz“ (JAZZ PODIUM)

„Zirkusmusik im besten Sinne, die die den Zuhörer fängt, abwirft herumwirbelt und nach gelungener Gala wieder auf die eigenen Ohren stellt...“ (Südkurier)

Heute lebt Chris Hirson in Berlin

"...mit unverwechselbarer Handschrift...dominiert von persönlich Originalität, die aus purer emotionaler Kraft stammt. (Süddeutsche Zeitung)

Geoff Goodman, lebt in München:

"Intensive musikalische Erlebnisse benötigen keinen riesigen äußeren Aufwand“. (Jazzpodium über Geoff Goodman)

Wolfgang Fernow lebt in Ihringen

„Er schaffte es, mit seinem Instrument Möwen schreien und die Wellen rauschen zu lassen. Zwischen Improvisation und Komposition balancierend, zupfte, sägte und klopfte er auf seinem Kontrabass, pfiff und sang dazu...“ (MK Kreiszeitung.de)

Mike Schweizer lebt in Freiburg

..“Dabei präsentiert sich...Schweizer als großartiger Saxophonpoet, der es einfühlsam versteht, Stimmungen zu zeichnen, ganze Geschichten zu erzählen und dabei sein Gegenüber immer wieder herausfordert, Spitzen, Kontrapunkte und andere Akzente einzustreuen.“ (Bad. Zeitung)

 

Chris Hirson - Saxophon;

Geoff Goodman - Gitarre;

Mike Schweizer - Saxophon;

Wolfgang Fernow - Kontrabass


 

Stadtteilsaal im Haus 037

Alfred-Döblin-Platz 1, 79199 Freiburg

 

Trio Günther- Halfmann-Fernow

Sonntag, 06. August 2017  19:00 Uhr

Kapelle Peter und Paul St. Georgen

 

„Beethoven war ein Jazzer. Auch Mozart war Jazz-Musiker. (Fängt an ein Stück von Mozart zu singen.) Dieser simple Rhythmus ist ein einfacher Jazz-Beat. Okay, ich sage nicht, sie haben Jazz gemacht. Aber der Spirit des Jazz, das freigeistige und überraschende hatten Komponisten wie die beiden schon in ihre Musik integriert. Die Konstante im Jazz ist eigentlich die Veränderung. (Auszug aus einem Interview von Musicians Life am  16.11.09 mit Wayne Shorter)

Das gemeinsame Interesse an der klassischen Moderne im Jazz führt dieses eigenständige Trio mit seinem ganz speziellen Konzept und Klang zusammen. Gemeinsam forschen die drei Musiker aus dem Freiburger Raum der DNA des Jazz nach: den Kompositionen von Claudio Monteverdi bis Thelonius Monk.

 

Tilman Günther - Klavier

Nico Halfmann - Saxophon

Wolfgang Fernow - Kontrabass

C y m b a l s t r i n g s - Trio -Ginko mit schlagfertige Gästen

03. Juli 2016

Groovende - treibende - zischende Becken - im Spiel mit einem Schubertwalzer, einem Chorsatz von Monteverdi oder Henry Purcell, einer Arie aus der Matthäuspas-sion von J.S. Bach - Kom-positionen werden zu ei-nem musikalischen Ge-brauchsgegenstand.
J.S. Bach bezeichnete einmal Komposition als „festgehaltene Improvisation“. Durch die Rücköffnung zur Improvisation, dem lebendigen Umgang mit Kompo-sitionen, lassen sich diese neu hören und entdecken.
Dazu kurze Presseauszüge:
... Die Ginkgoköpfe treiben feine Nägel in altes Holz und verstehen es,
den Tendenzen des vorge-fundenen Materials behut-sam zu folgen, es hingebungsvoll auszuloten.

Mit Respekt und Hu-mor macht sich das Trio Ginkgo eigene, spontane und ungemein kreative Gedanken zu Kompositi-onen alter Meister.


R. Kilchling - drums 

M. Kiedaisch - Perkussion 

R. Kuijpers - Perkussion

D. Schroeder - Cymbals 

F. Borel - Geige

P. Jüdt - Bratsche

W. Fernow – Kontrabass

Paraphrase

08. Mai 2016 

Das umfangreiche Liedgut des Weltbürgers  Hanns Eisler,  dessen kompositorische Bandbreite von der Zwölftonmusik  A. Schoenbergs über  Agitationsmärsche bis hin zu Brecht´scher Theatermusik und jazzig inspirierten Songs reichte, bietet bis in die heutige Zeit hinein eine Fülle  von Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Thema Menschlichkeit.

Die 5 ausgewählten „Lieder aus dem Exil“ mit Texten von Bertold Brecht, Peter Altenberg und Hanns Eisler beleuchten aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus die Situation eines dem  Zweiten  Weltkrieg nach Amerika  Entflohenen. Mit feinem Gespür für Hanns Eislers eigenwillige Zwischentöne und seine gewollt enge  Verbundenheit  von  Text  und  Musik  spannt   PARAPHRASE  einen weiten improvisatorischen  Bogen,  der  zum  Nachdenken anregt und dabei eines schelmischen „Eisler´schen Augenzwinkerns“ nicht entbehrt.

Mit der freien Bearbeitung verschiedenster  Folksongs  wagen sich die vier Musiker auf ein spannendes Terrain: Farbenreich  arrangierte,  aus  aller  Welt  zusammengetragene  Volkslieder werden von unterschiedlichsten  Improvisationen umrahmt.  Jazzige Passagen  wechseln sich ab  mit  freien Klangmustern,  rhythmische  Raffinessen und vokale Sprachakrobatik schaffen spannungsgeladene Charakterstücke voller Poesie.

Neben diesen beiden  Schwerpunktthemen beschäftigt sich  PARAPHRASE auch mit der Vertonung französischer und englischer Lyrik. Avantgardistische Klänge treffen auf arrangierten Modern Jazz, sprachliche Spannungsbögen werden improvisatorisch paraphrasiert und mit großem Einfühlungsvermögen in interessante und mitreißende Musiksprache umgesetzt. 

 

Viola de Galgóczy -  Stimme

Wolfgang Fernow – Kontrabass

Frank Bockius – Schlagzeug

Michael Kiedaisch – Vibraphon

 

M a   C o  B a

 

18. Oktober 2015

 

Die äußerst seltene Kombination von Marimba, Congas und Bass als Trio widmet sich hier neben eigenen Stücken die speziell für dieses Trio konzipiert wurden auch einer anderen ergiebigen musikalischen Inspirationsquelle, der Musik der Beatles.

Originell bearbeitet erklingen einige ihrer Perlen hier in ungewöhnlichem Gewand.   Michael Kiedaisch stellt dabei das Marimbaphon in den Mittelpunkt. Zusammen mit dem energie-geladenen Spiel von Ro Kuijpers und den unverwechselbaren Zutaten aus den  Tiefen von Wolfgang Fernows Kontrabass ergibt sich eine Mischung, in der sich virtuose rhythmische Variationen über      graden und krummen Metren mit farbenreichen Themen und Improvisationen begegnen.

 

Michael Kiedaisch -  Marimba  

Ro Kuijpers -  Congas, Percussion 

Wolfgang Fernow  - Kontrabass

 

Unerhörtes zwischen E- und U-Musik

 

28. Juni 2015

 

Anne Katharina Schreiber - Violine;

Felix Borel - Violine;

Wolfgang Fernow - Kontrabass

 

Schubert trifft Piaf trifft Stockhausen trifft Hausbesuche, später stoßen Bach, Ellington und A.K. Schreiber dazu. Kompositionen treffen auf Improvisations- und Experimentierfreude und erscheinen somit in immer wieder neuem Licht; das bedeutet, auch wenn ein  Arrangement festgelegt ist, kann der Abend dieses neu gestalten - mal folgt Bach auf ein Jazzstandard, mal erscheint er synchron zu avantgardistischen Geräuschkulissen, oder auch nur bruchstückhaft  durch weit gefächerte Akkordschichtungen hindurchschimmernd… oder aber einfach - pur. Kunstmusik wird wieder zum Gebrauchsgegenstand.