The New Rose  fotographiert von Klaus Rudolf

Konzertrückblick 2015

t h e   n e w   r o s e

 

15. November 2015

 

Hat es die Musik ins 21. Jahrhunderts geschafft oder ist sie in den Wirren des Internets stecken geblieben?

 

Wo Musikwissenschaftler noch grübeln, hat das Trio um den Gitarristen Peter Kleindienst bereits mit der Feldarbeit begonnen. Musikalisch liegt den drei Musikern alles zu Füßen, aber welches Feld lohnt sich, beackert zu werden? Ein bisschen Thelonius Monk hat man über die Jahrhundertwende hinübergetragen, ansonsten versucht man sich an Kompositionen von Peter Kleindienst, in denen der Raum für Improvisation auf immer wieder neue Weise ausgelotet wird.

Felix Borel sorgt für den Anstrich und Michael Kiedaisch wird das Ganze in der Balance halten. Eine Rose in musikalisch unbekannter Farbe, die man so vorerst nur am Schönberg googeln kann.

 

Felix Borel - Violine  

Michael Kiedaisch - Vibraphon, Perkussion  

Peter Kleindienst  - Gitarren

 

M a   C o  B a

 

18. Oktober 2015

 

Die äußerst seltene Kombination von Marimba, Congas und Bass als Trio widmet sich hier neben eigenen Stücken die speziell für dieses Trio konzipiert wurden auch einer anderen ergiebigen musikalischen Inspirationsquelle, der Musik der Beatles.

Originell bearbeitet erklingen einige ihrer Perlen hier in ungewöhnlichem Gewand.   Michael Kiedaisch stellt dabei das Marimbaphon in den Mittelpunkt. Zusammen mit dem energie-geladenen Spiel von Ro Kuijpers und den unverwechselbaren Zutaten aus den  Tiefen von Wolfgang Fernows Kontrabass ergibt sich eine Mischung, in der sich virtuose rhythmische Variationen über      graden und krummen Metren mit farbenreichen Themen und Improvisationen begegnen.

 

Michael Kiedaisch -  Marimba  

Ro Kuijpers -  Congas, Percussion 

Wolfgang Fernow  - Kontrabass

 

Unerhörtes zwischen E- und U-Musik

 

28. Juni 2015

 

Anne Katharina Schreiber - Violine;

Felix Borel - Violine;

Wolfgang Fernow - Kontrabass

 

Schubert trifft Piaf trifft Stockhausen trifft Hausbesuche, später stoßen Bach, Ellington und A.K. Schreiber dazu. Kompositionen treffen auf Improvisations- und Experimentierfreude und erscheinen somit in immer wieder neuem Licht; das bedeutet, auch wenn ein  Arrangement festgelegt ist, kann der Abend dieses neu gestalten - mal folgt Bach auf ein Jazzstandard, mal erscheint er synchron zu avantgardistischen Geräuschkulissen, oder auch nur bruchstückhaft  durch weit gefächerte Akkordschichtungen hindurchschimmernd… oder aber einfach - pur. Kunstmusik wird wieder zum Gebrauchsgegenstand.

ARS Supernova    

Standards aus Mittelalter und Jazz

 

26 Juli 2015

 

Mehr als ein halbes Jahrtausend liegt zwischen den Klängen des Mittelalters und dem Jazz, der  „improvisierten amerikanischen Musik mit afrikanischer Rhythmik und europäischer Harmonik“.

In unserem Projekt klingen historische Instrumente, namentlich Schalmeien (Vorläufer der Oboe), Dudelsäcke, Flöten und Zink, zusammen mit den moderneren Instrumenten, Kontrabass, Saxophon, Schlagzeug und Konzertgitarre. Jazzmusiker bedienen sich der Musik der „Ars Nova“ und Musiker/innen des Mittelalters spielen Swing, Latin und Funk. 

Gesine Bänfer und Ian Harrison (Bild oben), die künstlerischen Leiter der Gruppe „Les haulz et les bas“, widmen sich seit vielen Jahren, der Wiederentdeckung und Aufführung der mittelalterlichen Musik.

Die Jazzmusiker Rolf Kilchling, Florian Döling und Mike Schweizer sind seit Jahrzehnten in der Szene aktiv. 

Duos & Trios

 

10. Mai 2015

 

Julia Pellegrini - voc
Matthias Stich - as, bcl
Tilman Günther p


In einem ersten Duo werden  Julia Pellegrini und Matthias Stich eigene Stücke in der seltenen und äußerst delikaten Besetzung Stimme plus Saxophon präsentieren. Mit Klavier, gespielt von Tilman Günther, plus Saxophon gibt es dann ein zweites intimes musikalisches Zwiegespräch.

Zum Schluss des Konzertes werden sich dann der polyphone Sound des ersten mit dem harmonischen Sound des zweiten Duos zu einem Trio verbinden, welches einen kammermusikalischen Jazz mit hauptsächlich eigenen Kompositionen präsentiert.
Die Sängerin Julia Pellegrini sowie die zwei Instrumentalisten Tilman Günther und Matthias Stich haben dabei ausgiebig Gelegenheit, ihre kompositorischen und vor allem improvisatorischen Fähigkeiten auszuspielen.

Veranstaltungsort:

Haus 037 Vauban
Alfred-Döblin-Platz 1

Freiburg

aktueller Flyer
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